Aktuelle Berichte
Hier findet ihr die Berichte aus der Saison 2009.
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DVM in Klein Partwitz vom 08.-12.07.09
Mittwoch: Nachdem die Vorbereitungen fast alle bereits am Dienstag getroffen wurden und der Anhänger bepackt war, trafen wir uns um 9:30 Uhr am Stall. Da die meisten Eltern und auch Vanessa, Mara und Nantje erst am Donnerstag nachkommen wollten, war es gar nicht so viel, was es noch zu packen gab. Klein Tomke fuhr mit ihren Eltern und ihrer Oma und so blieben nur noch Gerti, Claudia, Dana, Dorina, Svenja und Tomke, die sich trafen. ;)
Nach einigen Irrungen und Wirrungen beim Futterkauf, waren wir dann gegen 10:30 Uhr endlich auf der Autobahn in Richtung "Ausland".
Nach ca. 7 Stunden und ziemlich vielen Stopps auf Autobahnparkplätzen aufgrund der Wetterlage (Regen=Anhänger zu, kein Regen=Anhänger auf weil zu warm) erreichten wir endlich das Gelände in Klein Partwitz. Wir hatten Glück und unsere Box befand sich in dem Stallzelt, welches bereits aufgebaut war. Andere Verbände hatten leider das Pech, dass sie noch einige Zeit auf ihre Box warten musste. Also verfrachteten wir das Gert-Pferd erstmal in die Box, räumten unseren ganzen Kram und Futter in die Materialbox und schauten uns die Wettkampfhalle an. Der Zirkel schockte uns erstmal mit seiner "Tieferlegung" und wir stellten uns schon bildlich vor, wie wir wohl am Freitag analog Domino-Day vor die Richter stolpern würden. :)
Nachdem Gerti sich kurz erholen konnte, sollte Tomke noch ein wenig für seine Bewegung nach der langen Fahrt sorgen und das Gert-Pferd zeigte durch einige Luftsprünge, wie froh er war, sich endlich wieder bewegen zu können!
Nachdem er gut versorgt wieder in der Box stand, machten wir uns auf zum letzten Abenteuer an diesem Tag - wir mussten ja noch unsere Unterkunft finden! Aufgrund einiger Baustellen brauchten wir für den ca. 15-minütigen Weg ein knappe Stunde und waren froh, endlich angekommen, unsere Zimmer beziehen zu können. Nach ein wenig TV fielen dann jedoch auch bald allen die Augen zu.
Donnerstag: Nach einem guten Frühstück am morgen machten wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg zum Wettkampfgelände. Gerti wurde begrüßt und zum Reiten fertig gemacht. Da wir erst am Abend nach der Verfassungsprüfung dran waren mit Training, sollte er sich noch ein wenig die Beine vertreten und wir wollte auch wissen, wie sehr ihm die Fahrt vom Vortag noch in den Knochen steckte. Es war alles super und so machten Dana und Tomke sich daran unseren Kracher noch ein wenig aufzuhübschen für die Verfassungsprüfung am Nachmittag.
Zum Mittagessen gabs an diesem Tag eher etwas ungesundere Kost und wir verbrachten die Zeit damit den anderen Verbänden beim Training zuzusehen, Gerti zu betüdeln und zu warten. Ca. eine Stunde vor der Verfassung kam ach der Rest der Gruppe an und so konnten wir uns schon langsam auf unser Training einstimmen. Gerti musste auf die Verfassung vorbereitet werden, da er schon als zweites Pferd an der Reihe sein sollte. Er passierte den Vet-Check wieder ohne Probleme und auch das erste Mal in diesem Jahr ohne Gehampel und so bereiteten ihn alle schnell aufs Training vor. Dieses verlief aber alles andere als gut und es zeichnete sich bereits ab, dass alle irgendwie kraftlos waren. Wir hofften natürlich, dass sich dies noch bis zum nächsten Tag ändern würde und blickten zuversichtlich auf den Pflichttag.
Nachdem Gerti versorgt und alle Sachen für den nächsten Tag vorbereitet wurden, machten wir uns noch vor Ende der Verfassungsprüfung, die unheimlich lange dauerte, auf den Weg zur Unterkunft.
Dort angekommen wurden wir mit einem reichlichen Abendessen versorgt und bekamen außerdem noch eine Überraschung serviert. Trainer Mel hatte eine Foto-Story für uns gebastelt, da sie ja aufgrund ihrer Arbeit leider nicht zu unserer Unterstützung dabei sein konnte. Diese rührte einige zu Tränen und wir fühlten uns tatsächlich nochmal gestärkt. Diese Stimmung verflog jedoch schnell, als wir durch einen Anruf unseres Landesbeauftragten unseren Startplatz für den Pflichtdurchgang erfuhren. Da in diesem Jahr das erste Mal alle Gruppen frei gelost wurde, war wirklich alles möglich und genau unsere schlimmsten Befürchtungen erfüllten sich. Wir bekamen den Startplatz direkt nach dem amtierenden Weltmeister aus Ingelsberg zugelost, was dazu führte, dass restlos allen die Knie zitterten.
Nachdem wir dann noch die fehlenden Eltern zur Unterkunft gelotst und sie kurz begrüßt hatten, ging es auch schnell ins Bett, da wir bereits als 8. Gruppe mit der Pflicht am Morgen dran sein sollten.
Freitag - 1. Wertungsprüfung Pflicht: Da wir bereits am Vortag die Hose voll hatten, vor lauter "Ehrfurcht" wurde es am Freitag im Anzug nicht wirklich besser. Doch wir beschlossen, das Beste draus zu mache und alles zu geben, denn eigentlich ist die Pflicht ja unsere Stärke. Gerti war auch super drauf und so liefen wir recht motiviert in den Zirkel. Was dann folgte, war jedoch alles andere, als eine Glanzleistung und so konnten wir leider grade auf unserem Saisonhöhepunkt unsere persönlich schwächste Leistung abrufen. Als wir dann auch noch vor dem letzten Stehen abgeklingelt wurden, waren wir wirklich sehr enttäuscht von uns. Nur Gerti gab alles und glänzte durch tolle Pferdenoten. Dass er an diesem Tag das zweitbeste Pferd war, stimmte am Ende auch alle wieder etwas versöhnlich.
Nachdem Claudia ihrer Enttäuschung am Telefon im Gepräch mit Trainer Mel Luft gemacht hatte und auch wir uns alle wieder gefangen hatten, wurde Gerti doppelt gut versorgt und wieder in seine Box gebracht. Wir trauten uns dann auf die Tribüne und stellten uns den kritischen Stimmen der Eltern, die jedoch versöhnlicher ausfielen als erwartet. Wir beschlossen, auch diese Pflicht als Erlebnis abzuhaken und in der Kür noch einmal alles zu geben. Schließlich schien Gerrit die Halle gut zu gefallen, was schon mal die beste Ausgangsposition war. Nachdem alle Gruppen ihr Programm absolviert hatten, lagen wir auch einem für uns enttäuschenden 18. Platz, da wir uns gerade in der Pflicht nach dem Vorjahr mehr erhofft hatte.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Zugucken, Live-Tickern ;), Gerti grasen lassen oder einfach nur rumgammeln, bevor es am Abend wieder in die Unterkunft ging. Jedoch nicht bevor alle noch einmal das Super-Pferdchen geknutscht hatten.
Nach dem Abendbrot wurden dann die Frisuren für den nächsten Tag gesteckt und es fielen dann auch recht früh alle ins Bettchen, da wir dank unserer "grandiosen" Leistung wieder recht früh dran sein sollten mit der Kür.
Samstag - 2. Wertungsprüfung Kür: Es sollte das erste Mal für uns sein, dass wir in einem Zirkel mit 6 Richtern voltigieren sollten und wer nicht weiß, was daran das besondere sein soll - es sind wirklich ÜBERALL Richter! ;)
Wir machten uns recht entspannt auf unseren Weg in den Wald zum warmlaufen und auch sonst waren wir recht ruhig und freuten uns auf die Kür, um ein wenig von der Schmach am Vortag abzulenken. Ziel war, mit der Kür nicht noch weiter abzustürzen. Nachdem man jedoch beim Aufwärmen die echt niedrigen Noten mitbekam, machten wir uns nicht mehr allzu große Hoffnungen und entschieden, einfach Spass zu haben.
Wir liefen also in die gut gefüllte Halle ein und hatten einen tollen Fanclub aus Weser-Ems, die wirklich laut waren. Es hat echt Spass gemacht. Die Kür begann und es lief echt rund. Gerti zeigte sich sehr gut und konnte so auch die Richter von sich überzeugen. Trotz einiger kleiner Wackler im letzten Block liefen wir also zufrieden wieder aus und konnten durch diesen Durchgang unser angekratztes Selbstbewusstsein wieder ein wenig aufpolieren. Schnell wurde Gerti versorgt, damit wir die Lingener anfeuern konnten, die aufgrund ihrer sehr guten Platzierung vom Vortag deutlich nach uns dran waren.
Auf der Tribüne angekommen erfuhren wir, dass wir bereits zu diesem Zeitpunkt 3 Plätze gut gemacht hatten und freuten uns schon sehr darüber, denn bislang waren wir nie wirklich in der Lage etwas mit unserer Kür zu retten. Nachdem wir alle Gruppen angeschaut hatten und der Umlauf beendet war, hatten wir sagenhafte 5 Plätze gut gemacht und lagen somit mit der Kür auf Rang 12 und insgesamt auf dem 13. Platz. Diese tolle Platzierung haben wir vor allem unserem Super-Pferd und natürlich Claudia zu verdanken, denn die beiden räumten super Noten ab und Gerti war in der Kür nach Bobby aus Habighorst und Genion aus Krumke das drittbeste Pferd. Wir waren wirklich stolz auf ihn und profitierten natürlich davon, dass die Pferdenoten seit diesem Jahr auf der DVM ein höheres Gewicht bekamen.
Den Nachmittag verbrachten wir wie auch am Freitag in der Halle oder in der Sonne draussen.
Vor der Ehrung am Abend, fuhren wir schnell in die Unterkunft, sprangen alle schnell unter die Dusche, bekamen unser Abendbrot serviert und düsten dann wieder zurück zur Halle. Rechtzeitig zum Einmarsch der Teilnehmer riss der Himmel auf und es goss aus Kübeln. Da war man wieder froh, dass Voltigieren immer in der Halle stattfindet. ;)
Direkt im Anschluss ging es rüber ins "Festzelt", wo die Party stattfinden sollte. Und dort ging es wirklich direkt los. Es war ein toller Abend, wo alle richtig viel Spass hatten. Da aber noch ein Start am nächsten Tag anstand, verließen wir das Zelt gegen 23 Uhr Richtung Unterkunft und fielen dort nach einer schnellen Dusche direkt ins Bett.
Sonntag - 3. Wertungsprüfung Kür und Rückfahrt: Das sollte es also schon wieder gewesen sein, doch vor die Heimreise hatte der Veranstalter noch eine zweite Kür gesetzt. :)
Mittlerweile konnten wir den Weg von unserer Unterkunft sogar schon ohne Navi fahren, doch das brachte uns am Tag der Abreise auch nicht mehr wirklich viel! :D
Wir wollte nur noch einmal sauber durchkommen und somit die Saison schön beenden. Das Los hatte entschieden, dass wir direkt nach Lingen dran sein sollten, was es uns unmöglich machte, unseren Landesverband anzufeuern. Die Halle war noch etwas voller als am Vortag und die Stimmung war wirklich toll. Gerti lief noch ein wenig besser, als am Vortag, allerdings waren wir nicht gaz so sauber und beendeten die Kür mit einer Bodenberührung im letzten Abgang. Allerdings bekam Gerrit noch etwas bessere Noten als am Vortag und somit konnten wir den 12. Platz der Kürwertung und auch den 13. Platz in der Gesamtwertung halten und somit die DVM 09 sehr versöhnlich beenden.
Wir schauten uns noch das spannende Kürfinale der Gruppe zuende an und verfrachteten dann alles inklusive dem Gert-Pferd in den Anhänger. Recht reibungslos schafften wir es dann auf die Autobahn und trafen dann fast alle Tammingaburger Voltis bei Mc Donalds wieder. Besonders lustig war, dass kurz nach uns auch die Lingener dort eintrafen und Mäcces fast aus allen Nähten platzte.
Dank der frühzeitigen Warnung der Eltern, die im Stau steckten, gelang es uns diesen Stau zu umfahren und so kamen wir gegen 23 Uhr müde in unserer Heimat an. Gerti musste sich erstmal schön im Dreck wälzen, um die sauberen Tage schnell zu vergessen und wir freuten uns schon auf unsere eigenen Betten.
Es war ein tolles langes Wochenende mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, einer tollen Party und vor allem mit einem super Team. Nur ohne Melanie wollen wir das nicht noch einmal machen! ;)
Weser-Ems-Meisterschaften in Vechta am 20./21.06.09
Samstag: Um am Samstag morgen nicht allzu früh aufstehen zu müssen, haben wir Gerrit bereits am Freitagnachmittag nach Vechta gebracht. So konnten alle etwas länger schlafen und auch Gerti hatte einen etwas entspannterern Tagesstart. So mussten wir "erst" um 6 Uhr losfahren, um alles bis 7:30 Uhr für die Verfassungsprüfung fertig zu haben!
Gerti hatte sich auch mal so ziemlich alle Zöpfe rausgemacht, was wir dann erstmal beheben mussten, bevor er zu seiner Trabrunde aufbrechen konnte. Nachdem auch die gesundheitliche Verfassung vom Chef überprüft wurde, wurden doch tatsächlich alle zum Start zugelassen! ;) Gerti machte dabei überhaupt keine Probleme und trabte munter durch die Welt.
Nachdem wir dann unsere Haare auch fertiggemacht hatten, schauten wir uns noch ein paar Pflichten der M*-Gruppen an, bevor wir uns gegen 9:30 Uhr aufwärmen mussten. Leider verzögerte sich alles ziemlich, so dass wir eine gefühlte Ewigkeit auf unseren Start warten mussten. Als es dann losging zeigten wir leider eine eher abgeschwächte Vorstellung und es war nicht wirklich das, was wir eigentlich können. Klein-Tomke hat ihre Sache echt gut gemacht, doch leider konnten wir unsere Pflichtstärke nicht ausspielen und mussten uns gerechterweise mit dem 3. Platz hinter Filsum und Lingen zufrieden geben, die beide ein super Leistung zeigten.
Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Anschauen diverser Pflichten, bevor es irgendwie schneller als erwartet mit der Kür losgehen sollte. Es war etwas stressig beim Aufwärmen, doch wir schafften es noch rechtzeitig fertig zu sein und konnten eine relativ solide Kür abliefern. Trotz eines kurzen Ausfalls vom Gert-Pferd konnte er tolle Pferdenoten absahnen und war sogar das beste S-Gruppen Pferd. Wir konnten mit unserer Kür den Abstand zu den Führenden etwas verringern und waren recht zufrieden mit der doch recht guten Wertnote dieses Tages.
In Tammingaburg angekommen, wurden noch schnell alle Sachen fürs Einzel am nächsten Tag in den Anhänger verstaut und Jamiro eingeflochten und dann wollten eigentlich alle nur noch ins Bett. :)
Sonntag:
Wir trafen uns um 8 Uhr im Stall, bereiteten das "Pony" für die Fahrt vor und brachen recht pünktlich erneut nach Vechta auf. Um 11 Uhr sollte Dorinas Einzelprüfung um das Nachwuchschampionat Weser-Ems beginnen, doch wir wollten auch noch die Kür unserer L-Gruppe anschauen und sie natürlich ordentlich anfeuern. Da wir noch nicht mit allen waren, waren wir zwar nicht so laut wie gewohnt, aber wir gaben trotzdem unser Bestes! ;)
Dann bereiteten wir Jamiro auf den Start vor und schon ging es auch schon für Dodo los. Alle waren gespannt, wie der Kleine sich benehmen würde, doch er machte seine Sache echt gut, auch wenn ihm die böse Klingel bei Richter A so gar nicht gefallen wollte. Trotzdem lief er dann brav seine Runden und Dodo turnte eine tolle Pflicht und eine wirklich schöne, ausdrucksstarke (!) Kür. Damit lag sie zunächst vorne und sie hatte sogar von Richter B eine 7,2 bekommen!!! Doch es sollten noch eine Menge starker Konkurrenz folgen, daher waren wir einfach nur froh über die tolle Wertnote. Wir brachten das Pony in die Box und packten seine Sachen schonmal alle wieder aus. Dass wir am Ende tatsächlich gewinnen sollten, hätte ja keiner ahnen können. Doch Dorina wurde tatsächlich Nachwuchschampion und wir freuten uns gemeinsam mit der L-Gruppe, die ebenfalls gewann und Esther, die direkt hinter Dorina auf dem zweiten Platz landete! Somit hieß es also alles wieder einpacken für die Meisterehrung am Abend, aber unter diesen Umständen macht man das natürlich sehr gerne!;)
Dann hieß es warten, warten, warten...bis wir endlich dran waren mit der Kurzpflicht und Kür. Wir waren als letzte Gruppe an der Reihe und wollten einfach noch einen sauberen Durchgang zeigen, um Selbstvertrauen für die DVM zu tanken. Dies gelang uns auch voll und ganz und wir waren (fast) alle sehr zufrieden mit den Leistungen. Die Kür war sehr schön und wir schafften es sogar am heutigen Tag, uns an Filsum vorbei zu schieben auf den 2. Platz. In der Gesamtwertung blieb es zwar bei der Bronzemedaille, aber damit sind wir mehr als zufrieden!
Nach einer langwierigen Fotosession, konnten wir endlich alles einpacken, die Pferde schnell verladen und nach hause düsen. Es war ein wahnsinniges langes Wochenende, aber für uns doch recht erfolgreich und wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, die für uns sehr wichtig waren!
Voltigierturnier im RTC Timmel am 07.06.09
Unser Turnierwochenende begann bereits am Samstagnachmittag. Wir trafen uns um 14 Uhr im Stall und verluden bereits Gerrit, Leander, das Tonnenpferd und alle möglichen Sachen, die vielleicht am Sonntag brauchen könnten auf die zwei Anhänger. Angekommen verfrachteten wir erstmal die Pferde in die Boxen, luden aus und begannen mit den Aufbauarbeiten. Als dann auch alles für die Meldestelle aufgebaut war, kam Dana mit den anderen beiden Pferdchen an. Da wir nämlich nicht ganz so früh aufstehen wollten am Sonntag, hatten wir uns entschlossen unsere 4 Pferde bereits am Samstag in Timmel einzustallen.
Am Sonntag trafen wir uns dann alle um 8 Uhr in Timmel und bereiteten noch den letzten Rest vor. Die ersten Starter aus Tammingaburg war unsere L-Gruppe mit der Pflicht. Sie konnten sich direkt an die Spitze setzen. Dann waren auch wir schon dran mit der Pflicht. Es lief wirklich fast reibungslos und wir konnten einen sehr schönen Pflichtdurchgang turnen. Wir setzten uns damit mit einem Vorsprung von 0,3 an die Spitze vor Filsum und Lingen.
Direkt nach der Mittagspause war die E-Gruppe auf Dusty mit Tomke an der Longe dran. Auch sie zeigten eine sehr solide Leistung vor der imposanten Kulisse des RTC´s. Auch die Mädels konnte ihre Prüfung sicher gewinnen, was uns besonders freut, da Dusty wirklich sehr toll seine Runden lief!
Im Anschluss begann die Prüfung der Einzelvoltigierer und dort war Dorina auf Jamiro mit Tomke an der Longe am Start. In der Prüfung der A-Einzelvoltigierer belegten sie den 2. Platz hinter Esther aus dem L-Team. Leider gab es in der Pflichtvorstellung einen dicken Patzer, der sie womöglich den Sieg gekostet hat. :P
Die L-Gruppe konnte am Nachmittag eine solide Kürleistung abliefern und somit ihre Prüfung gewinnen. Damit hatten wir bereits drei Siege in der Tasche. Wir hatten uns vorgenommen, den Vorsprung aus der Pflicht zu nutzen und einen sauberen Kürdurchgang zu zeigen. Da es jedoch Klein-Tomkes allererster Kürauftritt mit uns war, waren alle dementsprechend angespannt. Dies war jedoch völlig unbegründet, denn alle gaben wirklich ihr bestes (besser geht natürlich immer ;)) und wir konnten auch die Prüfung der S-Teams für Tammingaburg entscheiden.
In der Siegerehrung wurden wir und Lingen dann für die DVM in Klein Partwitz nominiert, was ein krönender Abschluss für einen tollen Tag war.
Es war ein wirklich geniales Turnier auf einer tollen Anlage und wir freuen uns, auch in Zukunft den RTC Timmel als Austragungsort für Voltigierturniere nutzen zu können!
Voltigierturnier in Bockhorn am 23.05.09
Da wir bereits am Freitag mit den kleinen Gruppen in Bockhorn waren, konnten wir schon da alles klären und sind am Samstag relativ entspannt losgefahren. Das Abschlusstraining war recht gut gelaufen und so waren alle recht zuversichtlich.
Als wir dann gegen 9:15 Uhr auf dem Turnierplatz angekommen waren, gab es erstmal den obligatorischen Blick in die Halle, Startbereitschaft wurde erklärt und dann machten Dana und Tomke auch schon den Gert für den Pflichtstart fertig. Dann gings ans Aufwärmen, noch ein paar Mal aufs Gert-Pferd und schon mussten wir einlaufen. Die Pflicht lief echt sehr rund und wir waren wirklich zufrieden. Die ganzen Kleinigkeiten, die in Ermelo noch dabei waren, konnten wir in Bockhorn hinter uns lassen und damit lagen wir dann nach der Pflicht auch auf dem 1. Platz mit einer 6,699 vor Filsum mit 6,498. Ziel war, den Platz zu halten und nicht wieder mit der Kür alles zu versauen. ;)
Den Nachmittag verbrachten wir mit Rumliegen in der Sonne, Essen und Jamiro schonmal für die Starts am Abend vor zu bereiten.
Gegen 13:45 Uhr machten wir dann den Gert wieder fertig für den Kürstart um 15:00 Uhr. Alle waren recht entspannt und auch Gerti zeigte sich beim Ablongieren von seiner besten Seite. Wir turnten noch mal die Kür ohne Obermänner durch und dann wurde es schon wieder ernst. Die Stimmung war gut und die Aufregung hielt sich in erträglichen Grenzen.
Als wir dann über unseren "Knackpunkt" in der Kür hinaus waren, konnte es nur noch gut werden und so zogen wir die Kür sauber durch. Es gab im letzten Block zwar einige Kleinigkeiten, doch die sind fast zu vernachlässigen, da Nantje ja sonst nicht von der Peitsche gefangen wird. ;)
Vor allem, weil sie ja in dieser Saison voraussichtlich gar nicht mehr turnen wird :(
Mit einem dicken Grinsen im Gesicht liefen alle aus dem Zirkel und kaum raus, konnten alle die Freude nicht mehr halten! Bis zur Siegerehrung hieß es nun zittern, denn auch Filsum turnte eine solide Kür.
Als wir dann die Prüfung gewinnen konnten, waren wir natürlich sehr glücklich.
Dann waren aber noch die "Kleinen" dran im Einzel und Duo. Also schnell Jamiro fertig gemacht und loslongiert. :) Mit Tomke an der Longe turnte Dorina im A-Einzel alles was ging, doch Jamiro machte es ihnen nicht leicht. Jedoch hatten sie auch erschwerte Bedingungen da die offene Tür "das Pony" doch sehr ablenkte.
Beim Duo benahm er sich dann doch recht ordentlich und Nantje und Tomke ließen ihren ganzen Charme spielen! Es war wirklich ein Schauspiel, doch gegen die wesentlich größeren und älteren anderen Duos haben sie an diesem Tag keine Chance gehabt. Wirklich schade, wenn man bedenkt, dass sie in der Abteilung des Vortages mit ihrer Wertnote haushoch gewonnen hätten. ;)
So reichte es für beide und auch für Dorina zu einem guten 4. Platz. Das Ziel, nicht letzter zu werden war somit erreicht und wir konnten nach einem langen und anstrengendem Turniertag endlich die Heimreise antreten.
Alle waren erschöpft, doch mehr als zufrieden, denn keiner konnte ahnen, dass es uns bereits am nächsten Tag erneut knüppelhart trifft! Doch wir lassen uns nicht unterkriegen und werden trotz allem versuchen auch auf den kommenden Turnieren unser Bestes zu geben!
CVI in Ermelo / Niederlande vom 30.04.-03.05.09
"Ein Wochenende voller Unreinheiten und Empathie!!!" ;)

Donnerstag:
Da wir am Abend nicht zu spät ankommen und in Ruhe alles erledigen wollten, hatten wir uns entschlossen bereits Donnerstag Mittag los zu fahren. Nach knappen 3 Stunden, einer super Fahrt durch den holländischen Wald, vorbei an Ermelo 5, 7 und 9 und mehreren Warnungen "Levensgefahr", die wir todesmutig missachteten, erreichten wir das schöne Gelände, das für die nächsten Tage unser aller Zuhause sein sollte.
Gerti bekam erstmal ne kleine Pipi-Pause in seiner leider etwas dunkelen Box und wir begannen alles einzuräumen und den Campingplatz in Beschlag zu nehmen. Gegen 19 Uhr begann der Nationenabend, an dem Dodo und Svenja für das deutsche Team teilnahmen. Tomke ritt derweil Gerti auf dem großen Platz und machte ihn dann schonmal schick für die Verfassungsprüfung am nächsten Morgen.
Das deutsche Team gewann den Nationenabend deutlich. Gegen das Jungs Team aus Bayern, die Einzelvoltis Lisa und Sandra und natürlich Super-Dodo und Sackhüpfqueen-Svenja, hatten die anderen Nationen einfach keine Chance!:)
Nach einem ausgiebigen Sandwich-Abendbrot ging es für uns alle recht früh ins Bettchen, da wir am nächsten Morgen bereits gegen 7 Uhr wieder aufstehen wollten. Allerdings ließen wir es uns vorher nicht nehmen, den Jungs erstmal zu zeigen, wie toll wir Fußballspielen konnten. ;)
Freitag:
Der Plan um 7 Uhr aufzustehen war zwar gemacht, aber irgendwie machte uns ein gewisses Handy einen Strich durch die Rechnung. Daher wurden wir ab 6:10 Uhr im 5-Minuten-Takt von toller Musik "unterhalten". *DankeSvenja*:)
Als es dann alle aus dem Bett geschafft hatten, gingen wir zum Frühstücken, um uns für den Tag zu stärken. Die daraus hervorgebrachten Schokomonster und Streuselschlachten sollen hier nicht unerwähnt bleiben.;)
Um 9 Uhr ging es dann also los mit der Verfassungsprüfung und Gerrit meisterte diese problemlos, aber wieder mal mit Gehampel. Auch alle anderen Pferde durften am Ende am Wettbewerb teilnehmen.
Nachdem wir dann noch einige Zeit die Sonne genossen und den Rest des Vet-Checks angeschaut haben trafen auch Melanie und Mara am Wohnwagen ein. Dort ging es dann auch los mit Haare machen und Schminken. Ganz entspannt bereiteten wir uns gegen 16 Uhr langsam auf unsere Pflicht vor. Als 14. Gruppe konnten wir uns entspannt die ersten Gruppen anschauen, bevor es für uns ernst wurde. Beim Aufwärmen waren wirklich alle echt gut drauf und auch beim Einvoltigieren zeigte sich, dass alle Teammitglieder incl. Gerti einen guten Tag erwischt hatten. Nun hieß es nur noch, dies auch im Zirkel umzusetzen.
Wir gaben unser Bestes und hofften auf eine Platzierung unter den ersten 10. Was dann folgte war die größte Überraschung! Wir lagen nach der Pflicht auf dem unglaublichen 2. Platz hinter Krumke und knapp vor dem sehr starken französischen Team.
Den Rest des Tages liefen wir alle nur noch mit einem dicken Grinsen im Gesicht durch die Gegend und freuten uns so ziemlich über Alles und Jeden!
Den Abend ließen wir ausklingen bei einem gemütlichen Grillabend mit unserem "Chef-Bruzzler" und schauten uns dann noch gegen 22 Uhr die letzten EInzelvoltis an. Nachdem alle Haare für die Kürfrisur auf Papilotten gedreht waren, hatten wir also auch diesen Tag erfolgreich gemeistert.
Samstag:
Wir hatten uns vorgenommen ohne Risiko einfach nur die Kür durch zu turnen, doch es kam alles anders.
Gegen 10 Uhr traf unser Fan-Nachschub bestehend aus Tomkes und Danas Mama und unserer lieben Amke am Wohnwagen ein und die Laune war wirklich gut. Alle waren bereits frisiert und geschminkt und warteten auf unseren Kürauftritt.
Beim Einvoltigieren lief auch noch alles recht gut, doch immer wieder zwischendurch erreichte uns die Nachricht, dass wieder eine Gruppe schlimm gestürzt war oder andere Probleme während der Vorführungen auftraten. Als wir dann auch noch den Abbruch der Krumker direkt vor uns beobachten musst, stieg die Nervosität ins Unermessliche. Da wir dachten, der Gurt läge noch gut, hatten wir auf das obligatorische neue Aufgurten vor der Kür verzichtet. Doch genau das sollte uns nun zum Verhängnis werden. Der Anfang klappte noch sehr gut, doch dann kam die alte Problemstelle, ein Wackler ging durch den Block, der Gurt lag auf und Gerti stoppte. Beim angaloppieren flog Nantje im hohen Bogen von Svenjas Schulter richtung Boden, ein Raunen ging durch das Publikum, doch Svenja hatte sie am Fuß zu packen bekommen und so baumelte Nantje kopfüber vom Pferd und krabbelte dann auf den Händen von Gertis Vorderbeinen weg. Wäre es nicht eigentlich sehr traurig, dass sowas gerade dort passieren musste, hätte man laut lachen müssen, so sonderbar sah das alles aus. Danach lief die Kür zwar relativ sicher weiter, bis auf einen kleinen weiteren Verlust von Nantje, aber alle waren natürlich sehr enttäuscht.
Dass wir mit dieser Leistung sogar noch auf dem 6. Platz lagen hätte keiner erwartet und so waren wir froh, doch noch das Finale erreicht zu haben.
Den Nachmittag verbrachten wir mit ziemlich viel Blödsinn, Tandemfahren und Zugucken bei den gefühlten 500 Einzelvoltigierern. Am Abend spielten wir dann noch gemeinsam mit dem Jungs Team und den Krumker Voltis sowas wie Tabu und dann war auch schon die letzte Nacht angebrochen.
Sonntag:
Der letzte Morgen stand im Zeichen des Aufräumens. Während die meisten "Ausschlafen" wollten, standen Melanie und Tomke bereits früher auf und Tomke ritt Gerti noch einmal zur Beruhigung ein wenig Schritt.
Als dann alles aufgeräumt war, kuppelten wir bereits den Anhänger und den Wohnwagen an, um nach der Siegerehrung direkt abfahrbereit zu sein. Doch vor der Abfahrt stand ja ein erneuter Kürstart, den irgendwie alle gaaaanz weit weg geschoben hatten.
Gerti war alles andere als begeistert, als wir ihm mal wieder mit Gurt und Pad auf die Pelle rückten. Beim Einvoltigieren machten wir nochmal die komplette Kür ohne Obermänner durch, um unserem Hotta die nötige Sicherheit zu geben. Dann gurteten wir neu auf und hofften das Beste. Leider war es uns nicht gegönnt, wenigstens einen guten Kürstart zeigen zu können und so war es zwar nicht ganz so katastrophal wie am Samstag, aber annähernd ähnlich. Ein Stopp und ein Sturz sind die Bilanz unserer Final-Starts. Gert braucht halt immer etwas, um alles wieder aus dem Kopf zu bekommen, da reichte ein Tag leider nicht.
Nach der 1 1/2 stündigen Siegerehrung gind es dann mit einem 6. Platz auf unserem ersten internationalen Turnier im Gepäck zurück nach Hause. Nach ca. 2 Stunden rollten wir in Tammingaburg auf den Hof und Gerti war mehr als froh, sein Paddock zurück zu haben. Erstmal richtig einsauen und dann noch ne Runde bocken und schon hatte er sich wieder zuhause eingelebt. Es ist immer wieder schön nach so einem Wochenende zu sehen, wie glücklich er ist, wieder zuhause zu sein!
Euroclassics im AWD-Dome Bremen am 22.02.09
Nach einem guten Wintertraining waren wir eigentlich recht zuversichtlich, dass unser Saisonstart im AWD-Dome uns gelingen wird. Doch erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt!!! :)
Nachdem wir die Frisuren bereits am Samstagabend vorbereitet hatten, brauchten wir uns erst um 8 Uhr in der Reithalle treffen, um den Rest fertig zu machen. Gerti wurde noch eingeflochten, die restlichen Sachen eingepackt und pünktlich, wie geplant rollte die Bulli-Karawane um 9 Uhr vom Hof in Tammingaburg. Alles verlief doch tatsächlich nach Plan und angekommen in Bremen war Gert sehr lieb und ließ sich problemlos in seine Zeltbox verfrachten. Wir hatten noch ca. eine Stunde Zeit, bevor wir das Pferd fertig machen mussten und so schauten wir uns erstmal in Ruhe alles an. Startbereitschaft wurde erklärt, Musik abgegeben und nachdem auch die letzten die Toiletten gefunden hatten, wurde es langsam ernst. Allerdings waren vor der Pflicht noch alle recht entspannt und wir konnten in Ruhe alle zusammen Gerti aufgurten. Dabei hatten wir dann auch noch etwas Spass mit Mels sonderbarer KOpfbedeckung unter der sie sich unbemerkt mit den den Zirkel schmuggeln wollte! ;) (Hätte sicherlich keiner gemerkt!)
Nach einem intensiven Aufwärmprogram fühlten wir uns gut vorbereitet auf unsere Pflicht und auch beim Einvoltigieren verlief alles nach Plan. Dann sollte es auch schon losgehen. Unsere Einlaufmusik hörten wir leider auch schon direkt vor unserem Start bei den Hoisbüttlern, daher war die Entscheidung gefällt, dass die wohl weichen muss! Und los gings...Einlauf, Trabrunde, der obligatorische Bocksprung vom Gert und dann spulte er sein Program ab und lief von Anfang an einen Galoppsprung wie den anderen. Alle konnten bis auf einige Kleinigkeiten und die allgemeine Aufregung relativ viel aus dem Training abrufen und liefen zufrieden wieder aus. Mit einer Wertnote von 6,085 waren wir nicht wirklich zufrieden, aber das Notenniveau lag allgemein sehr niedrig. Wir rangierten uns damit hinter Okel, Lingen und Hoisbüttel auf Platz 4 ein.
Dann hieß es warten und die Frisuren ändern für die Kür. Gegen 16 Uhr kam dann wieder die allgemeine Unruhe auf und alle konnten nur noch an die Kür denken. *zitter*
Wir dachten Gerrit wäre müde, denn beim Fertig machen zeigte er nicht wirklich Motivation für einen weiteren Start. Dies änderte sich jedoch schlagartig beim Ablongieren und er war deutlich kribbeliger, als noch bei der Pflicht. Wahrscheinlich spürte er auch unsere Anspannung. Um ca. 17:15 Uhr war es dann soweit und wir liefen erneut in den Zirkel ein. Was wir ablieferten war leider bei weitem nicht das, was wir eigentlich können und wirkte dazu noch sehr unsicher. Jedoch brachten wir das Ganze ohne Stürze und Verletzungen über die Runde und waren erleichtert als es vorbei war.
Im Anschluss schauten wir uns noch die anderen Gruppen an und warteten müde auf die Siegerehrung, um dann endlich wieder die Heimreise antreteten zu können.
Es reichte am Ende trotz allem noch für einen guten 4. Platz in der Gesamtwertung hinter Lingen, Hoisbütter und Okel mit einer Wertnote von 6,444. Da in zwei Abteilungen platziert wurde, hieß das sogar der 2. Platz für uns in der 2. Abteilung.
Letztendlich war es doch ein schönes erstes Turnier und so wissen wir zumindest: ES KANN NUR BESSER WERDEN!!! Und das ist auch schonmal eine gute Voraussetzung für die anstehende Saison.;)
Voltis Tammingaburg

