Turnierberichte Saison 2007

NDM in Phöben/Potsdam 21.-23.09.07

Freitag: Nachdem wir alle sehr enttäuscht waren, dass wir aufgrund Gerrits mysteriöser Lahmheit nicht auf der DJM starten konnten, waren wir natürlich total froh, dass es ihm schnell wieder gut ging und wir uns intensiv ins Training für die NDM stürzen konnten. Sollte es doch vermutlich die letzte Meisterschaft in dieser Besetzung als 8er-Team sein.

Nach recht guter Vorbereitung fühlten wir uns in der Kür endlich mal sicher, obwohl wir Vanessa als Ersatzfrau eingeplant hatten.

Am Freitag morgen trafen wir uns also um 4 Uhr nachts im Stall, da wir zeitig los wollten, um dem Wochenendverkehr auf den Autobahnen zu umgehen, da Gert ja nicht der beste Autobahnfahrer ist ;)

Doch wir wären ja nicht wir, wenn nicht wieder etwas so richtig schief gegangen wäre!

Nachdem wir uns auf die beiden Bullis aufgeteilt hatten (einer zog den Anhänger, der andere den Wohnwagen), stellten wir fest, dass der Stecker des Wohnwagens keinen Kontakt bekam und dieser somit keinerlei Beleuchtung hatte. So konnte man nicht bis nach Potsdam fahren, also ging das große Rätselraten los.

Mittlerweile war es 4:30 Uhr. Wir entschlossen uns zunächst loszufahren und bei Nantjes Großeltern das ganze Haus inklusive Nachbarschaft aufzuwecken, um einen anderen Zwischenstecker zu bekommen. Doch auch mit diesem wollte das Licht nicht brennen. Gerrit, ununterbrochen am Scharren und eine müde Voltigruppe standen also mitten in der Nacht in einem Wohngebiet und wussten nicht wirklich was zu tun war. Also fuhren wir erstmal wieder zurück zum Stall, luden Gertie ab und verfrachteten ihn nochmal in die Box. Währenddessen wurde weiter überlegt, was nun passieren sollte. Mittlerweile war es 5:30 Uhr (langsam ging die Sonne auf;)).

Nachdem keiner mehr wirklich Rat wusste, entschlossen wir uns, dass das Auto mit dem Pferd losfahren sollte, damit das frühe Aufstehen sich wenigstens für Gerrit etwas gelohnt hatte und der andere Bulli fuhr mit dem defekten Wohnwagen zu Nantjes Großeltern, lud den gesamten Inhalt in deren Wohnwagen und fuhr dann hinterher. Endgültig waren dann also alle "schon" gegen 7:00 Uhr unterwegs!

Durch einige Umwege des Bullis mit dem Pferdeanhänger, kamen dann trotz aller Irrungen und Wirrungen alle Voltis und andere Mitfahrer gegen 14 Uhr auf dem Gelände in Phöben an. Wir hatten es endlich geschafft und waren sogar noch als eine der ersten Gruppen angekommen. Daher konnten wir vor dem großen Ansturm einstallen und alles ausräumen. Gerrit bezog eine superschöne Box mit Blick auf den schönen (aber verbotenen:)) Innenhof.

Nachdem dann auch der Platz für den Wohnwagen gefunden war und das Vorzelt aufgebaut worden war, entschlossen sich die Mädels die Unterkünfte zu inspizieren und schonmal die Betten zu beziehen. Dana und Tomke blieben an der Halle, um Gerrit einzuflechten und schick zu machen für die abendliche Verfassungsprüfung.

Stunden später trafen sich dann alle wieder am Wohnwagen und die Stimmung hatte doch leicht unter dem katastrophalen Zustand der Unterkünfte gelitten. Gott sei dank sollten wir dort nur schlafen und dann hat man ja die Augen zu! ;)

Dann ging es auch schon mit der Verfassungsprüfung los und Gerrit flog nur so übers Pflaster;) Claudia hatte wirklich Mühe hinter ihm her zu kommen. Jedoch gab es keinerlei Probleme für uns beim Bestehen. Das sah leider für einige andere Pferde ganz anders aus und so verloren wir aufgrund seltsamer und kaum nachzuvollziehender Gründe zwei Pferde für unseren Landesverband an dieser Hürde.

Im Anschluss schwang sich Tomke noch in den Sattel, während die anderen schonmal das Abendbrot vorbereiteten. Nachdem sich Gerrit dann auch beruhigt hatte, lief er noch richtig schön in der Wettkampfhalle seine Runden.

Nachdem dann alles fertig und weggeräumt war, hatten wir Voltis es sehr eilig zu unseren Unterkünften und ins Bett zu kommen. Die anderen schliefen ja im Wohnwagen.

Nachdem wir noch schnell unseren Haarschmuck für Sonntag fertiggebastelt hatten, war um 21 Uhr schon Zapfenstreich, da wir um 8 Uhr schon wieder auf dem Turnierplatz zum Frühstücken sein wollten.

Samstag: Um 8 Uhr trafen wir also wieder in Phöben ein und weckten die Belegschaft des Wohnwagens auf, die darüber alles andere als erfreut war!

Außerdem wurden die Wunden der Nacht begutachtet, denn wieder mal hatten die fiesen Ostmücken beschlossen uns arme Ostfriesen völlig auszusaugen, was zu teilweiser Elefantitis und starkem Juckreiz führte. ;)

Nach dem Frühstück begannen wir unsere Haare zu machen für den Plichtstart am Nachmittag. Zwischendurch gingen einige noch mit dem Gertie spazieren oder guckten sich ein paar Gruppen in der Halle an. In der Zwischenzeit waren auch die ganzen Eltern zum Anfeuern eingetroffen und auch Dagmar war gekommen um uns seelisch zu unterstützen.:) Als besonders gefährlich für uns Ostfriesen entpuppten sich an diesem Nachmittag die sonderbaren "Spiegflinnen", die einfach immer und überall hinter uns her flogen. 

Als es dann für uns losgehen sollte, zeigte Gerrit sich beim Ablongieren mal wieder von seiner "besten" Seite. Er schaffte es kaum eine ganze Zirkelrunde zu beenden, ohne buckelnderweise, in bester Rodeomanier loszuschießen. Wir kannten das ja schon, aber einige andere Leute guckten doch recht sparsam, ob wir auf der Rakete überhaupt etwas zustande bringen würden.

Wir waren dann als letzte Gruppe vor den Einzelvoltigierern dran und Gertie beruhigte sich in der Halle dann doch sehr schnell. Alle sprangen nocheinmal drauf, um sich auf ihn einzustellen und dann ging es auch schon los.

Sicherlich war diese Pflicht keine Glanzleistung, allerdings hatten wir schon mit einer etwas höheren Note gerechnte, was dann die Stimmung zunächst etwas drückte. Schlimmer war jedoch noch, dass Vanessa sich beim 2.Teil Flanke ihren aus dem Training ohnehin lädierten Fuss erneut verletzt hatte. Ein Besuch bei den Sanitätern machte uns wenig Hoffnung. ("Der ist bestimmt gebrochen" *ahhhhhh*).

Am Abend musste Svenja noch im Einzel ran, allerdings machte Gerrit es ihr wirklich nicht leicht, denn er mag Einzelstarts nicht wirklich gerne. Also war er ziemlich schnell, was Svenja dann in der Kür leider einen unfreiwilligen Abgang bescherte.

Nachdem dann alles und alle versorgt und geduscht waren, saßen wir alle noch kurz am Wohnwagen zusammen und dann ging es wieder zurück in die Häuser. Dort schauten wir dann noch einen recht seltsamen Film an, bevor alle müde in die Betten fielen.

Sonntag: Sonntag morgen mussten wir dann die Unterkünfte "leider" wieder räumen und wir trudelten wieder so gegen 8 Uhr an der Halle ein. Nach dem Frühstück ging es dann los mit den Frisuren für den Kürdurchgang. Da wir diese zum ersten Mal machten, dauerte dies etwas länger, aber das Resultat konnte sich sehen lassen. Leider hatte sich Vanessas Fuss nicht wirklich verbessert, was es nun erforderlich machte, den Ersatz für den Ersatz zum Einsatz zu bringen. Das bedeutete, dass unsere kleine Nantje so zu ihrem ersten Turnierstart kommen sollte.

Nachdem wir alles nochmal an der Tonne durchgemacht hatten, stand fest wie es laufen sollte und wir bereiteten uns auf unseren Start vor. Heute war Gerrit wesentlich entspannter und wir gingen recht ruhig an unseren Start heran. Also liefen wir ein, diesmal mit gleich zwei Teammitgliedern auf Krücken zum Anfeuern am Rand (Michi und Vanessa).

Der Anfang der Kür lief richtig gut, doch der erste Patzer ließ nicht lange auf sich warten. Danach konnten wir uns noch recht gut wieder fangen, doch nach Maras Abflug in der Mitte der Kür wurde es recht unruhig. Doch wir mussten uns noch einmal konzentrieren für den letzten Kürblock mit der kleinen Nantje. Bis auf den Aufgang klappte dieser sehr schön und sie meisterte ihren ersten Auftritt in luftigen Höhen wie ein alter Profi! :)

Wir sind echt ganz stolz auf sie, dass sie das alles so spontan hinbekommen hat!!!

Wir hatten es mit der doch recht verkorksten Kür jedoch noch geschafft einen Platz gut zu machen, was uns dann letztendlich den 5. Platz bescherte. Damit waren wir doch sehr zufrieden, auch wenn die Wertnote etwas zu wünschen übrig ließ. Aber man kann ja nicht alles haben.

Vor der Siegerehrung packten wir schon alles ein, was nicht mehr benötigt wurde, damit wir hinterher schnell losfahren konnten und die Eltern machten sich schon auf den Weg richtung Heimat. Amke war zu diesem Zeitpunkt schon am Flughafen in Berlin, um ihren Flug zu ihren Mitschülern nach Barcelona zu erwischen-Stress pur und Voltifrisuren können echte Probleme bereiten an den Sicherheitskontrollen an Flughäfen! :)

Gegen 18 Uhr kam unsere kleine Kolonne dann endlich ins Rollen und dieses Mal kamen wir auch ohne große Umwege (ausser Stauumleitungen) gegen 24 Uhr dann im Stall an. Während wir noch unterwegs waren, bekamen wir auch Nachricht aus Barcelona, dass Amke entspannt beim Abendbrot sitzt. Tja, mit dem Flugzeug gehts halt doch etwas schneller.

Alle waren froh nach dem anstrengenden Wochenende wieder zuhause angekommen zu sein und wollten nur noch wieder in ihr Bett. Die meisten waren am Montag noch freigestellt von der Schule und somit konnten sich fast alle erstmal ordentlich ausschlafen!

Das war also dann der letzte Start der Saison-mal abwarten, wie sich die nächste Saison entwickelt. Wir stürzen uns nun ins Wintertraining und hoffen auf weniger Verletzungspech als dieses Jahr und vor allem viel Spass!

DJM Vechta 10.-12.08.07

Als Ersatz für Michi hatten wir uns nocheinmal Kerstin aus der B-Gruppe ins Boot geholt. Der Vorteil war, dass sie Gerrit kannte von früher und wir konnten ihre alte Kür turnen. Denn so viel Zeit war ja nun auch nicht mehr gewesen, um größere Änderungen machen zu können.

Und wieder mal machte uns das Schicksal einen fetten Strich durch die Rechnung!!!
Drei Tage vor der DJM begann Gerrit so stark zu lahmen, dass wir schnellstmöglich zur Klinik gefahren sind. Die konnten absolut nichts feststellen und er lahmte nach wie vor sehr stark. Uns blieb also nichts anderes übrig, als ihn wieder mit nach hause zu nehmen und die Teilnahme an den DJM zu begraben. Gott sei dank war Dinklage als Ersatzmannschaft einsatzbereit und übernahm somit unseren Startplatz für Weser-Ems.

 

Wir fuhren trotz der sehr großen Enttäuschung zum Zuschauen nach Vechta und hatten ein schönes Gruppenwochenende. Auch wenn wir unsere Enttäuschung beim Betreten der Halle und vor allem als Dinklage einlief nicht verbergen konnten. Unsere Tränen wurden von den anderen Zuschauern eher befremdlich aufgenommen ;)

 

Im Hinterkopf hatten wir auch immer noch die Sorge um unseren Gertie, da die Lahmung bei unserer Abreise unverändert stark war.

Als wir jedoch am Sonntag nach hause kamen überraschte er uns mit einer quitschfidelen Trabeinlage wo nicht mal im Ansatz eine Lahmung zu erkennen war. Vielleicht hatte er auch einfach keine Lust auf Turnier! :(

Zur Sicherheit hatten wir dann aber noch eine Chiropraktikerin bestellt und die bestätigte unsere Vermutung. Gertie hatte sich einen Nerv in der Halswirbelsäule eingeklemmt, der dann aber Gott sei dank wieder zurückgesprungen war. Das hätte er ja wohl auch drei Tage eher machen können! ;)

 

Dank dieser schnellen Genesung stand uns somit aber noch der Start auf der NDM bevor und wieder hatten wir noch keine Ahnung wer für Michi als Ersatz starten sollte. Allerdings hatte uns Vanessa mit ihrer Spontanität in Westerende so überzeugt, dass sie nun unsere erste Wahl war!;)

BZM Westerende 08.07.07

Der Anfang vom Ende!

Kurz vor unserem Start ins Intensivtraining hatten wir noch einen Start auf den Ostfriesischen Landesmeisterschaften in Westerende. Diese werden immer zeitgleich mit den Reitern ausgetragen und somit sind dort auch mal Zuschauer vertreten, die eigentlich nichts mit Voltigieren zu tun haben.

Auch hier waren Pflicht und Kür zeitlich voneinander getrennt gelegt und wieder musste Gertie zwischendurch noch Einzel laufen. Dieses Mal mit Mara. Jedoch startete hier auch Michi im N-Einzel im Kampf um den Titel des NAchwuchschampions auf Leander, dem Pferd der B-Gruppe.

In der Pflicht musste wir auf Melanie verzichten, da sie auf Mallorca war. Jedoch machte Vanessa ihren zweiten Turniereinsatz der Saison sehr gut und es sollte noch viel besser werden! :)

Hätten wir zu diesem Zeitpunkt gewusst, was uns noch alles erwartet an diesem Tag, dann hätten wir sicherlich auf jeden Titelgewinn verzichtet und wären einfcah wieder nach hause gefahren. Leider hatte aber keiner von uns hellseherische Fähigkeiten und nach den beiden sehr erfolgreichen Einzelstarts (2 Starts-2 Titel) gingen wir zuversichtlich in den Kürdurchgang. Bei der B-Gruppe hatte alles gut geklappt, warum sollte es bei uns also anders laufen! Aufgrund von Melanies fehlen hatten wir auch jedes Risiko rausgenommen und es gab normalerweise nichts zu befürchten.

Der Anfang war echt sehr gut und Vanessa dachte, sie wäre nach ihrem geplanten kurzen Einsatz fertig. Dies war jedoch ein Fehler. Michi kam nach ihrem ersten Block so komisch runter und blieb im Anschluss verletzt am Rand liegen. Zunächst dachten alle, sie steht gleich wieder auf und alles lief weiter wie gewohnt. Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Sanitäter begannen Michi am Rand zu behandeln. Claudia war wie in Trance und achtete eigentlich har nicht mehr auf irgendwas. Gertie lief so gut wie nie und auf dem Pferd lief die Kür weiter. ("Solange die nicht klingeln turnt ihr weiter...irgendwie" -> Zitat Claudia) Das Irgendwie bekam Bedeutung als mittlerweile nun auch Svenja sich den Arm hielt und nicht weiterturnen konnte. Vanessa schaltete blitzschnell, lief ans Pferd an und im Abspringen wurde dann auch geklärt was, wie geturnt werden würde. Unter wahnsinniger Improvisation gelang es dann auch Mara sich eine Rippenprellung zu verpassen, was dazu führte, dass von 8 Voltigierern noch 5 einsatzfähig waren. Diese 5 gaben alles noch irgendwie irgendwas zuende zu turnen. Und wir hielten durch...bis zum Klingeln! Und das kam erst nach 5 Minuten.

NAchdem wir dann auch noch irgendwie ausgelaufen sind, hatten die Sannis ihren Großeinsatz und wir waren das Gespräch des Tages! :)

Michi wurde dann sofort zum Krankenhaus gefahren und der Rest nutzte die Zeit bis zur Siegerehrung zur Regeneration. Wie wir es geschafft hatten, trotz allem noch eine 7,4 zu erreichen, war uns ein Rätsel und wir wurden somit Bezirksmeister vor unserer B-Gruppe, die auf diesem Turnier ihre erste Aufstiegsnote bekam.

Die Meisterehrung verlief dann wie immer...warten, warten, warten! Als dann endlich die Voltigierer dran waren, bekam Gertie seinen Kranz und alle wurde geehrt...sogar die MIchi, in Abwesenheit.

Bis dahin wussten wir noch nicht wie schlimm sie wirklich verletzt war und alle waren noch guter Dinge.

Leider bestätigte sich nach einigen Tagen der erste Verdacht eines Kreuzbandrisses, was die Saison für sie vorzeitig beendete und für uns die Frage nach einem Ersatzmann aufwarf.

 

Fotos von Westerende findet ihr hier (Gruppe) und hier (Einzel)

Weser-Ems Meisterschaft in Vechta 30.06.-01.07.07

Da waren wir nun also wieder in Vechta angekommen. Wie jedes Jahr eigentlich fuhr Tomke den Gert zur Landeslehrstätte und Claudia und Fred fuhren mit dem Wohnwagen hinterher.

Auch die B-Gruppe war mit dabei, war jedoch schon lange vor uns losgefahren, da Leander ja nicht immer unser Bewegungskünstler ist.

Aber unsere Pferde sind ohne Beanstandungen durch die Verfassungsprüfung gekommen und somit hieß es ziemlich bald für die B-Gruppe: Startklar machen für die Pflicht. Wir feuerten die Mädels (Vanessa startete als Ersatz für Edda, die Abientlassung hatte auch mit) ganz dolle an und machten uns währendessen schonmal unsere Frisuren und kleisterten etwas Farbe in die müden Gesichter.

Dann war es auch schon für uns an der Zeit. Nachdem Claudia Gertie übernommen hatte, machten wir uns langsam aber sicher warm und nach einer kleinen Einlaufrunde auf Gerrit sollte es auch schon losgehen.

Die Pflicht lief eigentlich sehr rund (besser geht immer!;)), allerdings waren wir wohl etwa langsam und so wurde Dorina leider in der Flanke abgeklingelt.

Nach der Pflicht lagen wir nun ganz knapp vor Dinklage auf dem 2.Platz, welchen wir natürlich unbedingt behalten wollten.

Zwischen Pflicht und Kür musste Gertie nochmal für Svenja im Einzel ran, da es für sie um die Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft ging. Die Prüfung der B-Einzel gewann sie dann auch prompt und war somit als erste von uns Tammingaburgern gesetzt für die NDM.

Am NAchmittag war dann die Kür dran und alle waren ziemlich angespannt.Gerrit lief sehr gut und wir turnten einen super sauberen Durchgang, der unsere Fans zu tränen rührte! (Ihr seid echt süß!)

Wir dachten eigentlich, dass eine solche Leistung für eine Spitzennote und für den Erhalt unsere Platzierung reichen würde. Um so größer war der Schock für alle bei der Verkündung der Endnote von 7,0... und dem dritten Platz. Damit hätten wir nicht gerechnet, da wir noch nie in dieser Saison einen so guten Durchgang gezeigt hatten.

Nun gut...es galt dieses Erlebnis zu vergessen und so hatten wir am Abend in der gemeinsamen Unterkunft mit der B-Gruppe trotzdem noch unseren Spass ("Ohhhh....eine Toilette, die hab ich schon soooo lange gesucht" -> Zitat Sylivie)

Am nächsten Tag durfte die B-Gruppe aufgrund der ebenfalls sehr niedrigen Wertnote vom Vortag leider nicht mehr starten, also hatten wir einen Riesen-Fan-Club. Somit konnte ja eigentlich nichts mehr wirklich schief gehen. Dachten wir...denn meistens kommt es ja anders und zweitens als man denkt!

Die Kurzpflicht war nicht grade unsere Glanzleistung und in der Kür patzten wir leider aufgrund des fast spürbaren Drucks auch. Somit war die Hoffnung auf die Silbermedallie schon fast begraben. BIs zu dem Zeitpunkt wo Dagmar wild hüpfend auf uns zu kam und uns verkündete, dass wir mit 0,004 in der Gesamtwertung und somit auch in der Tageswertung vor Dinklage waren.

Somit waren wir also Vize-Meister hinter Lingen und haben uns die Teilnahme für die DJM und die NDM gesichert. Dinklage wurde als Ersatzmannschaft nominiert.

Wir waren überglücklich, jedoch kam auch hier noch wieder mal alles anders.

Mehr dazu unter DJM Vechta 10.-12.08.07

 

Fotos von Vechta findet ihr hier.